ZEHN JAHRE SMOKEE: Wie alles begann …
- von Simon Gröflin
- 27.05.2026
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2016 gründeten wir die Dampfwaren GmbH und eröffneten unser erstes Geschäft an der Moosstrasse in Luzern. Unser erster heller freundlichen Laden entstand damals aus einer schwarz-gestrichenen Fernseher-Werkstatt.
Heute, zehn Jahre später, ist aus dieser einen Luzerner Filiale ein Schweizer Fachhändler mit mehreren Standorten, über 2500 Artikeln und einem Onlineshop geworden, den monatlich tausende Kundinnen und Kunden besuchen.
Doch was dachte man sich damals vor zehn Jahren? Was haben die Gründer in zehn Jahren gelernt – über Handel, über Kunden, über sich selbst? Ein Interview mit Andreas und Ivan, den zwei Gründern von Smokee.
2016, erste Filiale, Luzern. Sagt mal, was war das damals eigentlich für ein Gefühl beim Eröffnen der ersten Filiale?
Andreas: Wir waren schon extrem stolz, da wir faktisch in Eigenregie eine alte dunkle Fersehwerkstatt in einen hellen, freundlichen Laden verwandelt hatten. Alles haben wir selbst gestrichen, auch den Fussboden verlegt und uns die Regale gebaut. Das optische Highlight war ein alter aufgearbeiteter Apothekerschrank.
Und was war die eigentliche Idee dahinter – einfach ein Laden, oder hattet ihr von Anfang an eine grössere Vision?
Ivan: Wir wollten tatsächlich zunächst nur einen schönen Laden in Luzern eröffnen. Die Idee, weitere Filialen zu eröffnen, wurde von aussen zugetragen – das hat uns selbst überrascht. So kam es nach nur knapp einem Jahr zur ersten Franchise-Filiale.
«Der Genuss vereint unsere Welten»
Ihr habt früh auf Qualität, Beratung und ein breites Sortiment gesetzt – warum?
Andreas: Wir wollten alle Themen rund ums Rauchen und Dampfen unter einem Dach vereinen. Shisha, CBD, E-Zigarette – wir haben uns von Anfang für eine Fachhandlung entschieden. «Genuss» war das ausschlaggebende Kriterium, welches diese Welten vereint.
Zehn Jahre sind jetzt schon eine lange Zeit. Welches Jahr war das schwierigste – und was hat euch da weitergebracht?
Andreas: Ohne Zweifel 2020. Die Pandemie hat uns wie alle getroffen – aber auf eine etwas andere Art. Wir durften ja unsere Filialen geöffnet lassen, weil wir als Tabakfachhandel zum «Grundbedarf» zählten (schmunzelt). Das klang zunächst nach einem Vorteil, war aber durchaus eine Herausforderung.
Ivan: Wir hatten ja auch noch keinen Onlineshop und auch in den Läden manchmal schwierige Situationen. Kunden, die es nicht verstehen wollten, dass man nun eine Maske tragen muss. Ein Team, das täglich viel Fingerspitzengefühl brauchte. Was uns weitergebracht hat? Ehrlich gesagt der Zusammenhalt und ich bin sehr stolz auf unsere Teams in allen Filialen.
«Man lernt schnell, dass gute Leute wichtiger sind als gute Produkte»
Ivan, Co-Owner und Gründer von Smokee
Und was ist eine Entscheidung oder ein Produkt, auf das ihr heute noch stolz seid?
Andreas: Da gibt es sicher zwei Dinge, die mir sofort in den Sinn kommen. Zum einen waren wir sehr früh dabei, als CBD in der Schweiz ein Thema wurde – wir haben das ernst genommen, als noch viele skeptisch waren, und das hat sich ausgezahlt. Zum anderen der Import von Social Smoke: Das war damals eine bewusste Entscheidung für Qualität im Shisha-Bereich, und es ist bis heute eine Marke, hinter der wir vollständig stehen.
Was hat euch als Unternehmer mehr geprägt – die Kunden oder der Aufbau des Teams?
Ivan: Eigentlich beides – der Umgang mit Menschen formt einen ständig, ob Kunden oder Mitarbeitende. Der Aufbau des Teams war aber die grössere Herausforderung. Man lernt sehr schnell, dass gute Leute wichtiger sind als gute Produkte.
Gibt es einen Moment mit einem Kunden, der euch geblieben ist?
Andreas: Es gab sehr viele schöne Momente. Am meisten berühren mich bis heute die Kunden, die stolz erzählen, dass sie dank uns von der Tabakzigarette weggekommen sind. Das ist eigentlich unser schönster Erfolg.
Und zum Schluss: Was soll Smokee in weiteren zehn Jahren sein?
Andreas: Die «Nummer eins»-Anlaufstelle für alle Raucher und Dampfer in der Schweiz und ein attraktiver Arbeitgeber für alle Mitarbeitenden.
Würdet ihr es nochmal machen?
Beide, fast gleichzeitig: Ja. (lachen)
Zehn Jahre, sechs Filialen, unzählige Kundinnen und Kunden — und offenbar noch lange nicht fertig.
Wer Smokee bisher nur aus dem Onlineshop kennt, dem legen wir einen Besuch in einer der Filialen ans Herz – in Zürich, Luzern, Baden, Olten, Thun oder Aarau. Die Beratung ist persönlich. Das war von Anfang an so. Und das soll auch in den nächsten zehn Jahren so bleiben.
Zehn Jahre Smokee – das waren auch zehn Jahre Gesetzeswandel. Neue Regeln für CBD, Vapes und Shisha, neue Fragen, neue Produkte.
Den Abschluss dieses Jubiläums feiern wir in drei Tagen gemeinsam – am Samstag, 30. Mai in der Bar 59 in Luzern. Mit Ganjaman, D-Flame und weiteren Live-Acts, Einlass ab 21 Uhr, Eintritt 10 Franken. Bis dahin dreht in allen Filialen das Glücksrad – Gutscheine, Merch und Party-Eintritte warten. Wir freuen uns auf euch!
Mehr über Smokee und das Team erfahrt ihr auf unserer About-Seite.
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