Achtung! In diesen Ländern ist Dampfen tabu

Achtung! In diesen Ländern ist Dampfen tabu

Zuletzt aktualisiert: September 2026

 

Du willst in die Ferien verreisen und auf deine E-Zigarette nicht verzichten. Viele Schweizer Reisende wissen nicht, dass Vapes in einigen beliebten Destinationen strengen Regeln unterliegen oder sogar verboten sind. Aufgepasst! Wer nicht vorbereitet ist, riskiert hohe Strafen, Probleme am Flughafen oder gar die Beschlagnahmung seines Geräts.

 

In diesem Blog erfährst du, welche beliebten Schweizer Reisedestinationen Vape-freundlich sind, in welchen beliebten Reiseländern einzelne Verbotszonen beachtet werden sollten, aber auch, wo strenge Gesetze gelten und hohe Strafen drohen und wo die extremsten Vape-Verbote sind.

Mehr Videos rund um das Thema Vapes findest du auf unserem Smokee YouTube-Kanal.

Beliebte Reiseländer der Schweizer und ihre Vape-Regeln

Im gesamten EU-Raum gilt ein maximaler Nikotingehalt von 20 mg/ml in den Liquids und 10-ml-Liquid-Fläschchen bei nikotinhaltigem Liquid.

E-Zigaretten-Verbote in Europa

In Belgien und Frankreich ist der Verkauf von Einweg-Vapes bereits verboten. Auch im Vereinigten Königreich dürfen Einweg-Vapes seit dem 1. Juni 2025 nicht mehr verkauft oder abgegeben werden. Das bedeutet aber nicht gleich, dass du einzelne Geräte für den Eigengebrauch nicht auf die Reise mitnehmen darfst. Nimm dennoch nur eine nachvollziehbare Menge für den persönlichen Bedarf mit. 

Spanien

In Spanien ist das Dampfen weit verbreitet und es gibt auch zahlreiche Vapeshops. Aufpassen musst du jedoch wie bei uns mit dem Dampfen in allen öffentlichen Innenräumen, aber auch in einigen Aussenbereichen wie Parks, sonst kassierst du unter Umständen eine Busse bei Nichtbeachten.  Achtet auch auf Verbotsschilder an Stränden und bei öffentlichen Gebäuden.

Italien

In Italien ist das Dampfen legal und es gibt auch viele Shops. Das Verbot des Rauchens in Innenräumen, öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen und Bahnhöfen gilt, wie bei uns, auch für Vapes. Generell vorsichtig sein solltest du in Italien an Orten, wo sich auch Kinder aufhalten wie beispielsweise in der Nähe von Schularealen. Dampfst du beispielsweise in deinem Mietauto neben Minderjährigen oder schwangeren Personen, riskierst du von der Polizei eine Busse.

Deutschland

In unserem Nachbarsland ist Vapen kein Problem. Es gelten wie in den meisten europäischen Ländern die sogenannten TPD-Bestimmungen, nach welchen Liquids maximal 20 mg/ml Nikotin enthalten dürfen. Einweg-Vapes mit Nikotin dürfen wie bei uns und in vielen europäischen Ländern maximal 2 ml Liquid enthalten. Wie in der Schweiz gibt es an Bahnhöfen Zonen, in denen du rauchen oder dampfen darfst.  

Frankreich

Beachte, dass viele Restaurants, Hotels und öffentliche Einrichtungen das Dampfen über ihr Hausrecht verbieten. Auch Gemeinden können für Parks, Strände oder andere Aussenbereiche eigene Regeln erlassen – achte daher besonders auf die lokalen Verbotsschilder.  

Zypern

Zypern hält sich wie die meisten Länder aus Europa an die europäische Tabakproduktrichtlinie (TPD) von 2014. Achtung: Wie in Italien sollte nie und nimmer im Auto gedampft werden, wenn sich jüngere Personen (vor allem Minderjährige) oder eine schwangere Person im Auto befinden. Wenn du angehalten wirst, riskierst du unter Umständen von der Polizei eine Busse.

Portugal

In Portugal ist das Dampfen allgemein erlaubt und es gibt viele Vapeshops. Der Gebrauch von nikotinhaltigen E-Zigaretten ist wie bei Zigaretten überall dort nicht erlaubt, wo auch das Rauchen verboten ist. Das gilt auch an allen öffentlichen Orten wie Ratshäusern.

USA

In den USA gibt es keine einheitliche Gesetzgebung bezüglich Dampfverbots-Zonen. Je nach Bundesstaat kann Vapen eingeschränkt sein – etwa in öffentlichen Gebäuden, Restaurants oder sogar im Freien. Da E-Zigaretten und Liquids aber grundsätzlich erlaubt sind, kannst du sie bedenkenlos für den Eigengebrauch mitnehmen.

Vapes im Flugzeug: Was du wissen musst

Muss ich mit Kontrollen rechnen? 

Ja, Flughafenscanner erkennen Vapes sofort. Falls du in ein Land mit Verboten reist, kann dein Vape konfisziert werden.


Da die jeweiligen Regelungen je nach Airline variieren können, ist es ratsam sich direkt auch bei den Airlines zur Mitnahme von E-Zigaretten zu informieren.

Extra-Tipp: Kontrolliere vor der Abreise die Regeln deiner Airline und die Einfuhrbestimmungen des Ziellands. Eine erlaubte Mitnahme im Handgepäck bedeutet nicht automatisch, dass die Einreise mit einem Vape erlaubt ist.

Fluggesellschaft Bestimmungen für E-Zigaretten
Swiss Gemäss BAZL sind E-Zigaretten ausschliesslich «am Körper» erlaubt. Gerät ausschalten und gegen versehentliches Einschalten sichern. Aufladen und Benutzen an Bord verboten.
Ryanair Darf nur im Handgepäck oder in Griffnähe mitgeführt werden. Das Benutzen ist während des gesamten Flugs verboten. Ersatzakkus sollten nur im Handgepäck mitgeführt werden.
Lufthansa Nur im Handgepäck oder am Körper, nicht im Gepäckfach über dem Sitz. Die E-Zigarette ist auszuschalten und gegen versehentliches Einschalten zu sichern. Aufladen und Benutzen an Bord verboten.
Emirates Nur im Handgepäck oder am Körper. Gerät ausschalten und gegen versehentliches Einschalten sichern. Aufladen und Benutzen an Bord verboten.
Qatar Airways Nur im Handgepäck, nie im aufgegebenen Gepäck. Aufladen an Bord verboten, auch über USB-Anschlüsse am Sitz. Gerät gegen versehentliches Einschalten sichern.

Länder mit extremen Vape-Verboten

In folgenden beliebten Schweizer Ferndestinationen musst du besonders auf die Gesetzgebung achten, denn Vapen ist in diesen Ländern sogar verboten.

Thailand

In Thailand sind E-Zigaretten, Vapes, Pods und Liquids verboten. Das gilt nicht nur für Verkauf und Import, sondern auch für Besitz und die Nutzung, selbst für Touristen und für den persönlichen Gebrauch. Wer mit einer E-Zigarette erwischt wird, muss mit Konfiskation, einer Busse, einer möglichen Festnahme und in schwereren Fällen mit einem Gerichtsverfahren rechnen. Nimm deshalb besser keine E-Zigarette, Pods oder Liquids nach Thailand mit.

Mauritius

Fast schon etwas absurd wird es in Mauritius, denn schon die Einfuhr von Zigarettenpapieren ist verboten. Geraucht werden darf jedoch in den erlaubten Zonen, jedoch ist Vapen auf der ganzen Insel strikt verboten! Das Gesetz verbietet den Konsum, die Herstellung, die Einfuhr und den Vertrieb von E-Zigaretten. Die Haftbedingungen sollen gemäss dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) «prekär» sein. Also besser Nikotinkaugummis einpacken ;)

Indien und Malediven

In Indien gilt seit 2019 ein Verbot für Herstellung, Import, Verkauf, Vertrieb, Lagerung und Werbung von E-Zigaretten. Auf den Malediven ist die Lage seit Ende 2024 besonders streng: Import, Verkauf, Besitz und Nutzung von E-Zigaretten und Vape-Produkten sind verboten. Das Verbot gilt auch für Reisende und Touristen. Wer mit einem Vape einreist oder es vor Ort benutzt, riskiert Konfiskation und Geldstrafen. 

Singapur

In Singapur sind der Import und der Gebrauch von E-Zigaretten verboten. Du solltest keine E-Zigaretten mitnehmen oder diese besser vor der Einreise entsorgen. Einige Touristen haben Berichten zufolge schon hohe Strafen kassiert. Neben Grenzkontrollen sind jederzeit auch Überwachungen in Parks, Bars und Clubs möglich.

Weitere Länder mit strengen Vape-Regeln

In Hongkong gelten besonders strenge Regeln. Import, Verkauf, Herstellung, Bewerbung und gewerbsmässiger Besitz von E-Zigaretten und anderen «alternative smoking products» sind bereits seit 2022 verboten. Seit dem 30. April 2026 ist zudem der Besitz bestimmter Vape-Produkte, etwa E-Liquids oder E-Zigaretten-Kartuschen, in der Öffentlichkeit verboten. Bei kleinen Mengen für den nicht gewerblichen Gebrauch droht eine fixe Busse von HK$3'000, also rund CHF 320. Bei grösseren Mengen kann ein Strafverfahren folgen. Eine fixe Mindestbusse berappt wird beispielsweise schon ab 5
E-Zigaretten-Kartuschen, 5 ml Liquid, 100 Heat Sticks oder 100 Kräuterzigaretten.

 

Und wenn es dich nach Südamerika zieht: Die Regeln unterscheiden sich stark von Land zu Land. In Argentinien wurde das frühere Verbot von E-Zigaretten im Mai 2026 aufgehoben. Erlaubt sind seither grundsätzlich die dort registrierten und nachfüllbaren Produkte unter strengen Vorgaben; Einweg-Vapes bleiben verboten. Da die praktische Umsetzung an der Grenze noch uneinheitlich sein kann, solltest du nur kleine Mengen für den persönlichen Gebrauch mitführen und dich vor der Reise bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat informieren.

 

In Brasilien sind Herstellung, Import, Verkauf, Vertrieb und Transport von E-Zigaretten weiterhin verboten. Auch bei einer Mitnahme im Reisegepäck droht eine Beschlagnahmung. Nach Mexiko ist das Mitbringen von E-Zigaretten oder Liquids im Flugzeug ebenfalls illegal. Es können schon bei Besitz hohe Geldstrafen drohen. Nimm daher besonders nach Mexiko und Brasilien nichts an E-Zigaretten und Liquids mit.

 

Für längere Reisen lohnt es sich, neben dem Gerät auch einen Ersatz-Pod oder passende Ersatzteile mitzunehmen. Vape-Zubehör wie Pods, Coils oder Ladekabel gehört, sofern im Zielland erlaubt, ebenfalls ins Handgepäck.

 

Fazit: So reist du stressfrei mit deinem Vape

Denk daran, bevor du in ein anderes Land reist, die verschiedenen Ländergesetze zu beachten. Informieren kannst du dich beispielsweise über das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie über das Deutsche Auswärtige Amt, das bei Hinweisen zu E-Zigaretten teilweise noch etwas ausführlicher ist – oder auch direkt bei den Behörden bzw. Konsulaten der jeweiligen Länder.

 

Informiere dich am besten auch im Vorfeld bei den Airlines, wenn du grosse Mengen an Vapes an Bord nehmen willst. Nimm deine Vapes nur im Handgepäck oder in einer separaten Tasche auf die Airline. Beachte in den jeweiligen Ländern auch lokale Verbotszonen wie Vapen in Parks oder an Stränden. Wenn du unbedingt in eines der Länder willst, in welchen Vapen verboten ist, riskiere besser nichts oder informiere dich über Alternativen wie Nikotinersatzprodukte – oder dann halt Tabak😊 

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