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5 Anfängerfehler beim Dampfen – und wie du sie vermeidest

5 Anfängerfehler beim Dampfen – und wie du sie vermeidest

Schmeckt dein Vape kokelig, sifft er oder kommt kaum Dampf? Dann bist du nicht allein. Viele erleben auch heute noch beim Umstieg aufs Dampfen ein paar Probleme, die sie noch nicht einordnen können. Die gute Nachricht: Meist liegt darin eine einfache Ursache. Hier die fünf häufigsten Fehler beim Vapen – und wie du sie vermeiden kannst.

1. Verbrannter Geschmack? So vermeidest du Dry Hits

Ein kokeliger Geschmack mit dem «Nach-Gout» von verbrannter Watte hat meist eine einfache Ursache: Der Verdampfer-Kopf (Coil) wird von zu wenig Liquid versorgt. Das passiert beispielsweise, wenn du nach dem Befüllen eines Tanks oder Pods nicht lange genug wartest, ehe du daran ziehst oder sich der Feuertaster in der Hosentasche ein Eigenleben gönnt. Den Vape vor dem Versorgen unbedingt immer ausschalten.

Mann mit E-Zigarette beim Dampfen mit unangenehmem Gesichtsausdruck – möglicher Dry Hit

Tipp: Nach dem Einsetzen eines neuen Pods oder Coils immer 5 bis 10 Minuten warten. Füllstand regelmässig prüfen, und lieber früher als später nachfüllen. Wenn du Liquids mit hohem VG-Anteil dampfst (z.B. 70/30), kann das bei kleinen Vapes fürs Backendampfen (MTL) zu Nachflussproblemen führen. Wähle im Zweifelsfall immer ein Liquid mit einem PG/VG-Verhältnis von 50:50, damit es sicher immer nachfliesst.

Lust auf mehr Einblicke? Auf unserem Smokee YouTube-Kanal findest du weitere Videos rund ums Dampfen und die neusten Reviews – teile deine Meinung in den Kommentaren.

Bei Hybrid-Vapes wie Elfbar AF5000 und Lost Mary BM6000, welche ihren Coil über dem Nachfüllbehälter haben, solltest du den Vape nach einigen Tagen zur Sicherheit für einige Sekunden auf den Kopf drehen, um sicherzustellen, dass das Liquid aus dem Nachfüllbehälter nachfliesst. Wenn du siehst, dass kleine Bläschen aufsteigen, ist das ein gutes Zeichen, dass dein Liquid nachfliesst. 

Und ja: Auch bei Hybrid-Vapes machen sich die letzten Liquid-Tröpfchen oft mit einem kokeligen Abgang bemerkbar. Wechsle den Nachfüllbehälter bei Vapes wie Vozol Vista Plug und Vaporesso Dojo Blast am besten frühzeitig, auch wenn dir mit dem unterseitigen Pod noch einige Tage bleiben. 

Unsere Hybrid-Vapes und Prefilled-Pod-Systeme

2. Dein Vape sifft? Das hilft gegen auslaufendes Liquid

Wenn Liquid aus deinem Vape läuft, kann dir das ganz schön den Tag vermiesen und ein «Fresh Mint» als neue Hosen-Parfümnote lang haften bleiben. Meist ist zu schnelles oder zu randvolles Befüllen schuld. Lass daher beim Nachfüllen eines Pods bzw. Tanks daher immer ein wenig Luft nach oben, damit dein Vape nicht auslaufen kann.

Eine weitere Ursache kann ein beschädigter oder abgenutzter Coil sein, der das Liquid nicht mehr richtig aufnehmen kann. Je nach Verdampfer kommen auch defekte oder verrutschte Dichtungen als Grund in Frage.

Auch Druckunterschiede nach einem Flug können das Liquid aus der Airflow drücken. Achte am besten darauf, bei Reisen mit Höhenunterschieden deine Pods nicht zu sehr mit Liquid zu befüllen und lass auch keine Vape zu lange an der Sonne rumliegen.

 Ausgelaufenes Liquid neben Verdampfer und E-Liquid-Flasche – typisches Siffen beim Dampfen
 Ausgelaufenes Liquid neben Verdampfer und E-Liquid-Flasche – typisches Siffen beim Dampfen

3. Nikotin zu stark? So findest du deine richtige Stärke

Kratziger Hals, Schwindel oder flaues Gefühl nach ein paar Zügen? Dann ist dir wahrscheinlich der Nikotingehalt in dem Vape zu hoch. Wenn du eher im Sub-Ohm-Bereich mit Widerständen unter einem Ohm dampfst, wirst du von deinem Liquid auch mehr Nikotin abbekommen, als wenn du es nur in gemächlichen Wattzahlen dampfst.

Verschiedene Nikotinshots unscharf dargestellt – Symbolbild für Verwirrung bei der Wahl der richtigen Nikotinstärke

Die kleinen Nikotinsalz-Liquids mit 10 oder 20 mg/ml in den 10-ml-Fläschchen sind allgemein eher fürs Backendampfen (MTL) gedacht, weil der Nikotingehalt gegenüber basischem Nikotin effizienter von deinem Körper aufgenommen wird. Wenn du im MTL-Bereich eher das kratzigere Gefühl vom Nikotin der Tabakzigarette bevorzugst, kannst du je nach Leistungsbereich auch einmal mit 3 mg/ml oder 6 mg/ml Nikotin starten, indem du 50 ml überaromatisiertes Liquid um einen bzw. zwei Nikotin-Shots anreicherst. Fürs DL-Dampfen eignen sich Shortfills besser. Beim Sub-Ohm-Dampfen empfehlen wir, eher mit einer kleinen Nikotinstärke von 3 mg/ml zu beginnen, indem du nur einen Nikotin-Shot in eine 60-ml-Flasche mit 50 ml überaromatisiertem Liquid einmischst.

Falls du wechselst: Viele Disposables und Hybrid-Vapes wie der SKE Crystal oder der Dojo Blast enthalten 20 mg/ml Nikotinsalz – das ist für manche Einsteiger oft zu viel, die eher gelegentlich geraucht haben. Starte sonst eher mit Nic Salts mit 10 mg/ml.

4. Dein Vape startet nicht? Diese Punkte checken

Nichts passiert beim Ziehen? Erste Prüfung: Ist der Akku geladen? Viele Pod-Systeme lassen sich mit fünf Klicks ein- oder ausschalten.

Bei grösseren Mod-Geräten wie dem Geekvape Aegis wird oft eine 18650er-Batterie benötigt, die du auch extern mit einem Ladegerät aufladen kannst. Manchmal sind auch einfach nur die Kontakte verschmutzt. Einmal mit einem Tuch abwischen kann Wunder wirken.

Schutzfolie noch drauf? (Klassiker.)

Mann mit E-Zigarette beim Dampfen mit unangenehmem Gesichtsausdruck – möglicher Dry Hit

5. Dein Vape zieht nicht richtig? Vielleicht liegts am Zugverhalten

Dampfen ist nicht gleich Rauchen. Manche, die zum ersten Mal dampfen, ziehen zu stark wie an einer Zigarette. Das braucht zunächst etwas Umgewöhnung. Ziehe stattdessen eher langsam, konstant, aber mit Gefühl. Du wirst mit der Zeit schnell dein Zugverhalten finden und kannst bei vielen Pod-Systemen auch den Luftzug einstellen.

Zudem: Dampfst du MTL (Mund-zu-Lunge) oder DL (direkt zur Lunge)? 

 

MTL ist eher wie Zigi-Rauchen. Du inhalierst erst den Dampf und ziehst dann nur langsam auf Lunge. DL dagegen ist wie Shisha. Du ziehst mehr Dampf und direkt auf Lunge. Bei MTL brauchst du mehr Widerstand (0,8–1,2 Ohm), während du bei DL zu Coils mit tieferen Widerständen greifen kannst (unter 0,6 Ohm). Dazwischen dampfen kann auch interessant sein, wenn du einen etwas offeneren Zug, aber doch restriktiv dampfen willst (RDTL).

Fazit

Der Umstieg aufs Dampfen kann anfangs einige Herausforderungen und Umstellungen mit sich bringen. Das war schon immer so – aber hey, Gott sei Dank ist vieles einfacher geworden! Waren vor zehn Jahren noch viel Experimentierfreude und Ausprobieren gefragt, sind es heute eigentlich nur noch wenige Punkte, die hie und da falsch gemacht werden. Indem du auf die Wahl des richtigen Liquids achtest und dein Zugverhalten austestet, hast du viele Hürden schon überwunden. Und wenn du noch nicht weisst, welcher Vape zu dir passt, lies am besten noch den Blogbeitrag «Dampfen statt Rauchen – meine Tipps für den Umstieg». Wir wünschen dir viel Spass beim Ausprobieren! 

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